Hamburger Einzelmeisterschaft

Runde 4: Braindead

Wir haben den ersten Kampflosen in der nächsten Runde, was natürlich bei Schweizer System und einem so kleinen Feld nicht so prickelnd ist. Euer Ö dachte kurz daran, terminal mit dem Schach aufzuhören, damit das Feld wieder gerade ist, aber a) wer schreibt dann die Artikel und b) wenn weiland schon mal der amtierende Weltmeister ein einzügiges Matt übersehen hat...


Links: Der beste Zug ist ein typischer Computerzug, der keinem Menschen einfallen würde.
Rechts: Schwarz musste zuerst auf f2 tauschen. Wieder ist es die gleiche Art Detail, die den Unterschied macht.

Markieren zum Entspoilern:
Links: 20.Sf7!! dient nur dem Zweck, den schwarzen Turm etwas zu verschieben (20.Txh6? Dxg5), um ggf. ein Turmschach zu haben. Selbst wenn Schwarz noch den Bf4 gewinnt, ist er ob seiner Unterentwicklung mausetot.
Rechts: 26.Txf7+ Kxf7 27.Lxe6+! (Mit Schach, was mit dem König auf e7 nicht der Fall wäre. Die Figur bekommt Weiß irgendwann wieder, weil e6 gleichzeitig Matt droht und den Springer angreift. Da noch g6 en passant eingesammelt wird und d5 fällt (von Wurstläufer ganz zu schweigen), reichte es dicke im Endspiel: 27...Kxe6 28. Dh3+ Kf7 29. Dh7+ Ke8 30. Dxg6+ Kf8 31. e6 De8 32. Dxe8+ Kxe8 33. exd7+ Kxd7 34. Sxd5 und bald 1-0.

Hauke Reddmann