Dähnepokal-Halbfinale


Euer rasender Reporter ist gar nicht mehr im Dähnepokal dabei; bei so gefühlt 100-200 Finalteilnahmen :-) ließ er mal der Jugend den Vortritt und verlor gegen Yunong Elias Lu vom HSK. Dort fand auch diesen Freitag ein Halbfinale statt, zusammen mit der HSK-Meisterschaft. Es spielte Bahne Fuhrmann (HSK) gegen Rüdiger Breyther (St. Pauli), sicherlich beides Spieler, die sich seit Endrundeneinzug Hoffnungen auf den Titel machten. Und auch euer r.R. kiebitzte mal kurz vorbei, denn "sonniges Wetter" muss ein besoffener Wetterfrosch ins Internet gehauen haben - bei dem Nebel hätte man draußen kaum die Figuren gesehen :-)
Es wurde eine schwere Geburt. Zwar war die Eröffnung ein superscharfer Sizi, aber der "Hausmeister" konnte erst um Mitternacht den Abflug machen, denn die Partie endete doch noch Remis. Im Blitzen war nicht ganz überraschend die Jugend favorisiert und Bahne konnte es mit 1.5:0.5 für sich entscheiden. Damit ist das Finale komplett eine Sachen des "Nachwuchs", er trifft auf Jonathan Andersen vom SKJE.


Recke Rüdiger rollte sein Zentrum nach vorne: 11...d5. Angesichts des unrochierten Königs hätte HR das sich nicht mal als 15jähriger getraut und warf zu Hause die Engine an. Und? Ist das gut oder schlecht? Nur Beurteilung, keine Varianten, hier ist nur der Stellungsinstinkt gefragt! ;-)

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Die Engine zieht ein ganz scheebet Muul: sowohl 12.exd5 als auch 12.e5 sieht sie als +1.0 für Weiß. Zwar liegt auch die weiße Rochadestellung schnell in Trümmern, und der Bg2 kommt abhanden, aber der Entwicklungsvorsprung kompensiert das reichlich.

Hauke Reddmann