Hamburger Mannschaftsmeisterschaften 2013

Alle Entscheidungen sind gefallen: In 4792 Partien und 613 Wettkämpfen sind von der (hier nicht kommentierten) Landesliga bis zur Kreisklasse in 13 Staffeln mit insgesamt 130 Mannschaften an acht Brettern Auf- und Absteiger ermittelt worden (s. die Statistik auf www.hamburger-schachverband.de). Weitere acht Mannschaften spielten an vier Brettern in der Basisklasse.

Besonders erfolgreich war in dieser Saison der FC St. Pauli mit vier Mannschaften, die den Aufstieg geschafft haben – bei nur einem Abstieg aus der Landesliga, der aber im Gegenzug durch den Aufstieg aus der Stadtliga schon wieder ausgeglichen wurde. Beachtung verdient auch der SK Weisse Dame mit zwei Aufstiegen in die Landesliga und in die Bezirksliga. Der HSK dürfte mit seinen fünf absteigenden Mannschaften – bei nur drei Aufsteigern – einigen Gegnern in dieser Saison viel Freude bereitet haben. Der SC Farmsen 1 stellt die Mannschaft, die mit dem besten Score alle Staffeln (in die Stadtliga) aufgestiegen ist. Alle Wettkämpfe gewannen auch der TV Fischbek 1 (als Aufsteiger ebenfalls in die Stadtliga), die Schachfreunde Sasel 2 und der Volksdorfer SK 2. Der SC Königsspringer 2 hatte diese außerordentliche Leistung sogar in der Landesliga vorgemacht!

 

Einige der Entscheidungen fielen in zeitversetzten „Endspielen“, wie sie in den meisten großen Ligen des Sports vermieden werden, weil es ein Nachteil ist, früher als die Konkurrenten spielen zu müssen, die sich auf das vorliegende Ergebnisse einstellen können. Besonders kritisch war diese unterschiedliche Ansetzung entscheidender Begegnungen in der Bezirksliga B (s. dort).

Deshalb ist zu begrüßen, dass im Hearing des Verbandes am 18. Juni ein erneuter Anlauf gestartet worden ist, die letzte Runde ggf. staffelweise zentral zu veranstalten. Insbesondere der SK Union Eimsbüttel und der SV Diagonale werden prüfen, ob sie solche zentrale Veranstaltungen für einzelne Ligen ausrichten können, aber auch andere Vereine und der Spielausschuss des Verbandes sind hier gefordert.

 

Immer mehr angenommen wird die hervorragende Online-Organisation der HMM, die Gunnar Klingenhof eingerichtet hat: Am Morgen nach der letzten Runde waren zum ersten Mal alle Ergebnisse und Tabellen bis zur DWZ-Auswertung im Netz.

 

 

 

Stadtliga

 

A-Staffel – Aufsteiger: SK Union Eimsbüttel und FC St. Pauli 3

Nach zwei Niederlagen in den ersten 4 Runden schien für  den SK Union Eimsbüttel (14:4 / 44) das Rennen gelaufen, aber dann folgten fünf Siege in Folge und vor allem der wichtigste mit 4½:3½ gegen den SV Eidelstedt (13:5 / 45), der sieben Runden lang Erster war und in den letzten beiden Runden alles verspielte und sogar auf den 4. Platz zurückfiel.

Den zweiten Aufstiegsplatz sicherte sich der FC St. Pauli 3 (12:4 / 43) mit dem gleichen knappen Ergebnis von 4½:3½ beim letztlich Dritten, dem SC Königsspringer 3 (13:5 / 46), der nach der 8. Runde die Tabelle angeführt hatte.

Wie hart noch in der letzten Runde gekämpft wurde, deutet das Standardergebnis in allen fünf Wettkämpfen an - 4½:3½ nicht nur an der Spitze, sondern auch im Abstiegskampf.

Am 7. Juni verlor die SchVgg Blankenese (5:13 / 32½) beim Niendorfer TSV  (9:9 / 33½). Was wie ein Duell im Mittelfeld zwischen dem Siebten und dem Sechsten aussah, wurde jedoch nach der zeitgleichen Niederlage von HSK 7 (10:8 / 37½)  beim SKJE 2 (6:12 / 27½) zu einem Abstiegsdrama für die Blankeneser, denn der SKJE 2 zog an ihnen vorbei, und der HSK 6 hatte als Vorletzter nach der 8. Runde noch ein Match am 11. Juni im Ärmel. Das ultimative Abstiegsduell von HSK 6 (6:12 / 29½) gegen die Schachfreunde Wedel (0:18 / 21) war an Spannung nicht zu überbieten: Der HSK ging in Führung, musste den Ausgleich zum 3:3 hinnehmen, und beim Stand von 3½:3½ entschied Thomas Stark um 0.02 Uhr in der letzten Partie der Staffel das Match für seine Mannschaft – und auch gegen die SchVgg Blankenese, die nun mit HSK 6 die Plätze tauscht und die Wedeler Nachbarn in Bezirksliga begleiten muss. Die Schachfreunde Wedel freuen sich auf das Derby, doch sie haben alles getan, um es zu verhindern und ihren Elb-Nachbarn die höhere Spielklasse zu erhalten – in einem ausgezeichneten Match, in dem jede Partie hart umkämpft war.

 

B-Staffel – Aufsteiger: SK Weisse Dame

Der SK Weisse Dame (15:3 / 47) feierte mit einem hohen 7:1-Sieg gegen den nun absteigenden SC Schachelschweine (4:14 / 27½) den Wiederaufstieg in die Landesliga.

Der Barmbeker SK (14:4 / 42) gewann zwar beim FC St. Pauli 4 (8:10 / 34½) mit 4½:3½, aber die Gastgeber knöpften ihren Gästen doch so viele Punkte ab, dass es drei Tage später im Quervergleich der Zweiten für das Bruderteam in der A-Staffel reichte.

Den 3. Platz erspielte sich der HSK 9 (13:5 / 41) mit einem 7:1-Heimsieg gegen den bereits geretteten SKJE 3 (7:11 / 31½) vor dem SC Concordia (11:7 / 32), der beim SK Union Eimsbüttel (8:10 / 37½)  mit 5:3 gewann.

Die letzte Entscheidung im Abstiegskampf fiel im HSK Schachzentrum gegen die Gastgeber HSK 8 (3:15 / 29½), die sich nach einer schlechten Saison im „Endspiel“ mit einem 5½:2½-Sieg noch aus eigener Kraft auf Kosten ihrer Gäste, der Schachfreunde Hamburg 2 (7:11 / 32½), hätten retten können. Die Vereinszeitschrift „Der Schachfreund“ hatte in seiner Ankündigung des Matchs leichte Bedenken: „Greift der HSK in seine starke Reserve, sieht es „dunkel“ für SFR2 aus.“ Aber HSK 8 spielte (wie praktisch in der ganzen Saison) mit dem Stamm, und die Schachfreunde um Fritz Fegebank feierten einen knappen, aber verdienten 4½:3½-Sieg und ihren Klassenerhalt.

 

 

 

 

Bezirksliga

 

A-Staffel – Aufsteiger: TV Fischbek

Die beiden Spitzenreiter TV Fischbek 1 (18:0 / 51) und der SC Königsspringer 4 (14:4 / 44½)  

trafen erst in der letzten Runde in Fischbek aufeinander. Die Gäste hätten sehr hoch gewinnen müssen, um noch den Staffelsieg zu erreichen, aber sie brauchten zumindest einen knappen Sieg, um die Position des besten Zweiten aller vier Staffeln zurück zu erobern, die einen Tag vorher HSK14 in der C-Staffel erspielt hatte. Die Fischbeker, obwohl bereits aufgestiegen und praktisch auch Staffelsieger, traten dennoch – „um der Fairness Genüge zu tun“  - in Bestbesetzung an und gewannen mit 5:3.

Den 3. Platz sicherte sich der HSK 10 (12:6 / 41) mit einem 5:3-Sieg gegen den Bille SC (9:9 / 32), weil zeitgleich die HSG/BUE (11:7 / 40½) beim 4:4 gegen bereits abgestiegenen Altonaer SK/Finkenwerder (3:15 / 27½) einen Punkt abgab. Der zweite Absteiger, der TV Fischbek 3 (3:15 / 26½),  verabschiedete sich mit einem 3:5 im Derby gegen den SK Marmstorf 2 (8:10 / 32) in die Kreisliga: Freud und Leid in Fischbek.

 

B-Staffel – Aufsteiger: Pinneberger SC 2

Der HSK 12 (14:4 / 48) war in der letzten Runde zuerst dran und spielte sich am 5. Juni mit einem 6½:1½-Sieg bei der SchVgg Blankenese 2 (9:9 / 32½) zunächst an die Spitze, wurde aber schon am Tag darauf vom Pinneberger SC (15:3 / 42½) abgelöst, der sich mit 4½:3½ (sieben Remisen, ein kampfloser Sieg am 8. Brett) bei SW Harburg (9:9 / 37) den Staffelsieg und den Aufstieg in die Stadtliga sicherte. Dritter wurde der SC Königsspringer (14:4 / 40½), der  den verbissen und unglücklich um den Klassenerhalt kämpfenden HSK 13 (7:11 / 33½) am 7. Juni mit 4½:3½ bezwang. Die Geschlagenen ahnten, dass sieben Punkte nicht zum Klassenerhalt reichten, weil ihre Konkurrenten in den beiden späteren Wettkämpfen an ihnen vorbeiziehen konnten. Am 13. Juni – im Verbandsheft war das Match ursprünglich am 6. Juni angesetzt – trennten sich der SV Diagonale 2 (7:11 / 35½) und der FC St. Pauli (7:11 / 35) nach Remisen an allen acht Brettern mit 4:4 und retteten sich gemeinsam, und am 14. Juni sicherte sich auch der TV Fischbek 2 (8:10 / 25½) mit dem zweiten 5½:2½-Sieg in Folge beim abgeschlagenen Marmstorfer SK 3 (0:18 / 19) den Klassenerhalt, so dass die drei Fischbeker Mannschaften in der nächsten Saison ideal auf Stadt-, Bezirks- und Kreisliga verteilt sein werden.

 

C-Staffel – Aufsteiger  SC Farmsen und HSK 14

Der SC Farmsen (18:0 / 54) feierte mit 5:3 beim Barmbeker SK 3 (6:12 / 37½) seinen neunten Sieg und zieht mit vier Punkten Vorsprung souverän in die Stadtliga ein.

Den 2. Platz sicherte sich der HSK 14 (15:3 / 46½) mit einem hohen 7½:½ beim zweiten Absteiger SK Union Eimsbüttel 3 (3:15 / 22) – und zugleich die Hoffnung, als bester Zweiter das Aufstiegsrecht in die Stadtliga erkämpft zu haben, wenn denn der letzte mögliche Konkurrent in der A-Staffel nicht über ein Unentschieden hinauskäme. Und die Hoffnung erfüllte am Tag darauf der TV Fischbek in Bestbesetzung, indem er den Konkurrenten sogar bezwang (s. A-Staffel).

Der SC Diogenes 3 (14:4 / 47½) verteidigte mit einem 5½:2½ gegen die Schachfreunde Sasel 3 (5:13 / 30½) seinen 3. Platz. Das Match um Platz 4 gewannen die Langenhorner Schachfreunde (12:6 / 39½) mit 5½:2½ gegen die Schachfreunde Hamburg 3 (10:8 / 37½).

Der HSK 15 (1:17 / 18) verabschiedete sich einer 2½:5½-Niederlage gegen den Bramfelder SK 2 (6:12 / 27) in die Kreisliga, während sich die Bramfelder nicht nur den Klassenerhalt sicherten, sondern sogar auf den 6. Platz verbesserten.

 

Bezirksliga D – Aufsteiger: Volksdorfer SK

Der Volksdorfer SK (15:3 / 43) sicherte sich mit einem erkämpften 4:4 beim SV Großhansdorf 2 (9:9 / 35½) den Staffelsieg und damit den Aufstieg in die Stadtliga.

Der HSK 16 (14:4 / 44½) hoffte nach seinem 6½:1½  beim Barmbeker SK 2 (7:11 / 34½) vergeblich auf einen Ausrutscher  des Spitzenreiters, und für einen erfolgreichen Quervergleich mit den Zweiten der anderen Staffeln war die Spitze in der D-Staffel zu ausgeglichen.  Der Dritte,  der Bille SC 3 (13:5 / 43), hat beide Spitzenreiter geschlagen und gewann auch in der letzten Runde mit  5½:2½  gegen den SV Billstedt-Horn (10:8 / 36), der als Fünfter noch einen positiven Score aufweist. Das gilt auch für den Bergstedter SK (10:8 / 38½), der mit seinem 6:2-Auswärtssieg beim abgestiegenen HSK 17 (2:16 / 25½) den Platz mit dem SV Billstedt-Horn tauschte. Der zweite Absteiger wurde in einem echten Abstiegsendspiel  zwischen Caissa Rahlstedt (4:14 / 29)  und dem Bergedorfer SV (6:12 / 30½) ermittelt. Den Rahlstedtern hätte ein Unentschieden genügt, aber die Bergedorfer setzten sich mit einem 6:2-Auswärtssieg deutlich durch und bleiben in der Bezirksliga!

 

 

 

 

Kreisliga

Abweichend von der Turnierordnung steigt in dieser Saison aus der Kreisliga nur eine Mannschaft pro Staffel ab, da unterhalb der Kreisliga nur noch zwei Staffeln in der Kreisklasse bestehen und nur noch vier Aufsteiger ermittelt werden.

 

A-Staffel – Aufsteiger: SV Eidelstedt 2 und SC Schachelschweine 2

Der SV Eidelstedt 2 (16:2 / 44) beendete seine eindrucksvolle Saison mit einem 6½:1½

gegen den in der Kreisliga noch überforderten HSK 19 (0:18 / 17½). Der Staffelsieger, gesetzt an Nr. 7 verlor ein einziges Match gegen die an Nr. 2 gesetzten Langenhorner Schachfreunde 2 (12:6 / 41½), die nach ihrem 5:3 gegen den SK Weisse Dame (6:12 / 36½)

Vierter wurden.

Den zweiten Aufstiegsplatz ließ sich der SC Schachelschweine 2 (14:4 / 46½) nicht nehmen.

Dem HSK 18 (13:5 / 43) nützte sein 5½:2½ beim SC Diogenes 4 (10:8 / 39) nichts mehr: Die vage Hoffnung, die Schachelschweine könnten in ihrem zeitgleichen Match gegen den NTSV 2 (5:13 / 33½) gestrauchelt sein, endete kurz nach Mitternacht in telefonischen Glückwünschen an Steven Meininger und Dr. René Gralla, die im Schachcafé Rübenkamp mit ihrer Mannschaft den Aufstieg feierten.

Fischbeker Parallelen: Wie in der Bezirksliga B der TV Fischbek 2 die letzten beiden Runden gewann und den Klassenerhalt schaffte, setzte sich am Tabellenende der TV Fischbek 4 (4:14 / 27½) mit seinem zweiten Sieg, einem 4½:3½ beim SC Königsspringer 6 (8:10 / 30½), noch deutlicher vom einzigen Absteiger ab.

 

Kreisliga B – Aufsteiger: SK Weisse Dame 2, SK Wilhelmsburg und Pinneberger SC 3

Der SK Weisse Dame 2 (16:2 / 47½) verteidigte seine Führung mit einem 5:3-Sieg beim Absteiger SV Eidelstedt 3 (2:16 / 25), und der der SK Wilhelmsburg (16:4 / 50) behauptete den 2. Aufstiegsplatz mit einem hohen 6½:1½ gegen den SV Lurup 2 (6:12 / 28) vor dem

Pinneberger SC 3 (14:4 / 46½), der mit 5½:2½ gegen die Schachfreunde Wedel 2 (6:12 / 29½) gewann und damit als bester Dritter im Quervergleich der Staffel aufstieg. Vierter wurde der HSK 20 (14:4 / 43½) auf Kosten von  SW Harburg 3 (4:14 / 26), das die Saison als Vorletzter beenden musste, während sich der SK Union Eimsbüttel 4 (5:13 / 29½) mit einem 4:4 Unentschieden beim FC St. Pauli 8  (9:9 / 34½) den 8. Platz behauptete.

 

Kreisliga C – Aufsteiger: Volksdorfer SK 2 und FC St. Pauli 7

Das Spitzenduell um den Staffelsieg gewann der Volksdorfer SK 2 (18:0 / 46)  mit 5:3  gegen den zweiten Aufsteiger FC St. Pauli 7 (14:4 / 40½) und zieht mit weißer Weste in die Bezirksliga ein.

Dritter mit drei Punkten Abstand und deshalb ohne Chancen mit Quervergleich wurde der SC Concordia 2 (11:7 / 43) aufgrund seines 6½:1½ gegen den Barmbeker SK 4 (10:8 / 37), der sogar zwei Plätze einbüßte, weil sich der HSK 21 (10:8 / 39½) mit einem ebenso hohen Sieg gegen den SV Lurup (0:18 / 21½) noch auf den 4. Platz vorschob.

In der unteren Tabellenhälfte sicherten sich jeweils mit 4½:3½-Siegen der Pinneberger SC 4 (10:8 / 36) und der SK Wilhelmsburg 2 (7:11 / 31½) die besseren Positionen gegenüber ihren Gegnern SC Rösselsprung (4:14 / 28½) bzw. SW Harburg 2 (6:10 / 34).

 

 

D-Staffel – Aufsteiger: FC St. Pauli 6 und SC Farmsen 2

Der FC St. Pauli 6 (16:2 / 52) sicherte sich  mit einem Kantersieg 7½:½ zu Hause gegen den Bramfelder SK 2 (3:15 / 24½) den Staffelsieg vor dem SC Farmsen 2 (14:4 / 44), der sich in der letzten Runde zu Hause ein 4:4 gegen den Bille SC 4 (10:8 / 39½) leisten konnte.

Der SV Großhansdorf 3 (10:8 / 43½) verlor überraschend 2½:5½ beim HSK 22 (7:11 / 31½) und musste den Volksdorfer SK (11:7 / 44) wieder vorbei auf den 3. Platz ziehen lassen, denn die Volksdorfer gewannen mit dem gleichen Ergebnis beim SV Billstedt-Horn (9:7 / 36).    

Der SV Mümmelmannsberg  (0:18 / 11) verlor wieder mit 2:6, diesmal beim Bergstedter SK 2 (10:8 / 34) und wird in der nächsten Saison in der Kreisklasse angemessenere Gegner finden.

 

 

 

Kreisklasse

 

A-Staffel – Aufsteiger Schachfreunde Sasel 2

Alle neune! Die Schachfreunde Sasel 2 (18:0 / 51) gewannen auch ihr letztes Match mit 5½:2½ gegen den Niendorfer TSV 3 (5:13 / 31) und steigen mit dem zweitbesten Score aller Staffeln in die Kreisliga auf!

Spannend war der Kampf um den zweiten und schließlich auch noch den dritten  Aufstiegsplatz. Der SKJE 5 (11:7 / 37½) hielt nach 8 Runden den 2. Platz, verlor aber das „Endspiel“ gegen den HSK 24 (12:6 / 43½) mit 2½:5½ und fiel sogar noch auf den 4. Platz zurück, weil der HSK 23 (12:6 / 43) zeitgleich mit 6:2 gegen den SC Schachelschweine 3 (8:10 / 35½) gewann und noch das begehrte Ticket für die Kreisliga lösen konnte.

Fünfter wurden die Schachfreunde Hamburg 5 (10:8 / 37) nach ihrem 4½:3½-Sieg gegen die Langenhorner Schachfreunde (5:13 / 29½). Der FC St. Pauli 9 (4:14 / 20) feierte in der letzten Runde mit 5:3 seinen ersten Sieg gegen den SC Diogenes 5 (5:13 / 27), der allerdings drei Partien kampflos verlor (über die ganze Saison vierzehn, fast ein Fünftel aller Partien).

 

B-Staffel – Aufsteiger: SV Diagonale 3 und SC Königsspringer 3

Der SV Diagonale 3 (17:1 / 48) gewann sein letztes Match im Derby gegen SW Harburg 4 (11:7 / 37½)  mit 4½:3½, so dass die B-Staffel den Quervergleich der 3. Plätze verlor, da die Schachfreunde Hamburg 4 (11:7 / 39) zwar den Zweiten SC Königsspringer (12:6 / 38) mit 5:3 schlugen, aber auch nicht mehr als elf Punkte erreichen konnten. Die Schachfreunde Sasel 3 (10:8 / 39½) gewannen mit 6:2 beim Tabellenletzten Volksdorfer SK (2:16 / 24½) und belegten den 5. Platz vor der SchVgg Blankenese (8:10 / 37), die mit 3:5 beim HSK 25 (6:12 / 32½) unterlag, und Caissa Rahlstedt 2 (5:10 / 36½), die beim Bergstedter SK 3 (5:13 / 27½)  mit 5:3 gewann.

 

 

Basisklasse

In dieser vor drei Jahren eingeführten Spielklasse wird nur an vier Brettern gespielt, acht Mannschaften sind dabei, eine mehr als 2012. Leider gab es noch nach der Auslosung einen Rückzug, so dass die Staffel nicht sieben, sondern neun Runden spielt und jeweils zwei Mannschaften  pro Runde spielfrei sind.

Zugelassen sind nur Spielerinnen und Spieler bis zu DWZ 1350. Es geht hier nicht um einen Aufstieg, sondern um die behutsame Heranführung auch von Einsteigern an die HMM; die Vereine können ihre Mannschaft in der nächsten Saison in der Kreisklasse zu den eigentlichen HMM anmelden; allerdings müssen sie dann acht statt vier Bretter besetzen können.

In der Basisklasse verteidigten die beiden stärksten Teams  ihre Positionen. Dem Spitzenreiter Bille SC (11:3 / 19½) genügte ein 2:2 gegen den HSK 27 (7:7 / 15) zum Staffel-Sieg, und der Barmbeker SK (10:4 / 17) hielt nach dem 3½:½-Sieg bei der SchVgg Blankenese 4 (5:9 12) den 2. Platz. Der Pinneberger SC 5 (6:8 / 15) verlor bei den Schachfreunden Sasel 4 (7:7 / 12½) und fiel vom 3. auf den 5. Platz zurück. Spielfrei

waren der SV Lurup 3 (6:8 / 10½) und der HSK 26 (3:11 / 8½).

Die Überraschung des Turniers ist für mich der 3. Platz von HSK 27: Die Mannschaft von Bessie  Abram, fast ausschließlich mit Spielern besetzt, die zum ersten Mal an den HMM und am Turnierschach teilnehmen, hat Mut gefasst und wird in der nächsten Saison in der Kreisklasse starten! Ihr Beispiel sollte Schule machen.

 

ChZ